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     Allgemeine Infos zum Prüfungsausschuss

Der Prüfungsausschuss ist ein unabhängiges Organ der IUBH.

Der Prüfungsausschuss hat folgende Aufgaben:

1. Überwachung der Einhaltung der Allgemeinen Prüfungsordnung als auch der studiengangspezifischen Studien- und Prüfungsordnungen
2. Ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen
3. Festsetzung der Prüfungstermine
4. Entscheidung über Widersprüche
5. Änderung bzw. Weiterentwicklung der Allgemeinen Prüfungsordnung als auch der studiengangspezifischen Studien- und Prüfungsordnungen
6. Bestellung der Prüfer und Beisitzer
7. Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden.
Der Prüfungsausschuss besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus
1. drei Mitgliedern aus der Gruppe der Professoren
2. einem Mitglied aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiter
3. einem Mitglied aus der Gruppe der Verwaltungsmitarbeiter
4. einem Mitglied aus der Studentenschaft
(Näheres ist in der Allgemeinen Prüfungsordnung §5 zu nach zu lesen.)

Anträge oder Widersprüche an den Prüfungsausschuss müssen immer schriftlich per Post mit Originalunterschrift gestellt bzw. gesendet werden.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass seitens der Hochschule leider keine Rechtsberatung erfolgen kann. Ob und in welcher Form Anträge oder Widersprüche gestellt werden, obliegt dem Verantwortungsbereich des jeweiligen Prüflings. Die jeweiligen Fristen sind immer der Rechtsmittelbelehrung zu entnehmen im Einzelfall.

Termine: Der Prüfungsausschuss tagt im IUBH Dualen Studium einmal pro Monat.

Hinweis: Rückfragen zu gestellten Anträgen können nicht beantwortet werden, bis der Prüfungsausschuss getagt hat. Das Prüfungsamt hat diesbezüglich keine Entscheidungsbefugnis. Nach den Sitzungen werden die ablehnenden Bescheide sowie die stattgebenden Mitteilungen innerhalb von ca. 14 Tagen erstellt.

 

Härtefallregelung

Achtung: An der IUBH ist keine Härtefallregelung in der APO normiert. Dies führt oft zu einem Irrtum bei Antragsstellern. Einige Hochschulen eröffnen diese Möglichkeit, das Rektorat und der Senat der IUBH haben sich jedoch dagegen entschieden im Rahmen der Satzungshoheit der Hochschule. Es besteht daher grundsätzlich kein Anspruch auf einen weiteren Prüfungsversuch nach einem endgültigen Nichtbestehen (Prüfungsleistung wurde 3mal nicht-bestanden). Daher sind Nachteils-Ausgleichsanträge, die Anzeige von Krankheiten oder sonstigen außergewöhnlichen Umständen immer unverzüglich zu erfolgen.

 

Drittversuche / Zwangsexmatrikulation

Sollte ein Drittversuch nicht bestanden worden sein, kann das Studium in dem aktuellen Studiengang des Studierenden leider nicht fortgesetzt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit in einem vergleichbaren Studiengang im Fernstudium (ebenso ggf. im Dualen oder Präsenzstudium) an der IUBH zu wechseln.

Wir weisen darauf hin, dass ein Drittversuch immer vom zwei Prüfern korrigiert werden muss. Das bedeutet, dass die Korrekturfrist anstatt 6 Wochen wie im Regelfall auf 12 Wochen verlängert wird. Da es in diesen Fällen um die Fortführungsmöglichkeit des Studiums geht, wird zudem ggf. der Studiengangsleiter mit einbezogen. Etwaige Verzögerungen liegen somit im Interesse einer fachlich/rechtlich korrekten Bewertung des Drittversuches.

Bei Interesse und Fragen zum Studiengangwechsel, insbesondere zu den möglichen Studiengangalternativen, steht den Studierenden das zentrale Prüfungsamt unter pruefungsamt@iubh-fernstudium.de gerne zur Verfügung. Sollte ein Bescheid über das endgültige Nicht-Bestehend vorliegend sein, bitten wir um unverzügliche Nachricht, falls ein Studiengangswechsel in Betracht kommt. Solange die Widerspruchsfrist (1 Monat) nicht ausgeschöpft ist, erleichtert dies einen Studiengangswechsel.


Im Falle des endgültigen Nicht-Bestehens erfolgt nachdem der Bescheid über das endgültige Nicht-Bestehen rechtskräftig geworden ist (Ablauf der Widerspruchsfrist) gemäß der AZE (allgemeine Einschreibungs- und Zulassungsordnung der IUBH) die Exmatrikulation zum Semesterende. Die IUBH Internationale Hochschule GmbH ist eine Hochschule in privater Trägerschaft, welche rein im Rahmen der durch das Hochschulgesetz übertragenen Befugnisse öffentlich-rechtlich handeln darf, was dazu führt, dass Sie im Übrigen auf privatrechtlicher Grundlage zu handeln hat. Durch den Besuch einer privatrechtlich organisierten Hochschule begeben sich die Studierenden eigenverantwortlich auf den „Boden des Privat-rechts". Vgl.: BVerwG, Beschluss vom 16. September 2015 - 6 AV 2/15. Dies bedeutet, dass seitens der IUBH keine Exmatrikualtionsbescheide ausgestellt werden. Im Falle der Zwangsexmatrikulation durch endgültiges Nicht-Bestehen werden die Exmatrikulationsunterlagen (Studiengangbescheinigung etc.) zugesandt sowie das Vertragsende des Unterrichtsvertrages mitgeteilt. Der Unterrichtsvertrag endet unabhängig vom Exmatrikulationsdatum zum Zweitpunkt der Rechtskraft des Bescheides über das endgültige Nicht-Bestehen. Sollte nach Zugang eines Bescheides eine sofortige Exmatrikulation erwünscht sein, ist dies grundsätzlich möglich. In diesem Falle ist bitte das Prüfungsamt am Standort zu kontaktieren.

 

Nachteilsausgleich

Der Nachteilsausgleich dient der Sicherstellung von Chancengleichheit - der Studierende soll bei temporären Beeinträchtigungen (z.B. gebrochener Arm) seine Leistung bestmöglich darstellen können (z.B. durch Schreibzeitverlängerung, Schreibassistenz). Dabei ist zu beachten, dass ein Wechsel der Prüfungsform rechtlich nicht möglich ist. Weiteres ist dem folgenden Factsheet zu entnehmen:
Factsheet Nachteilsausgleich